2025/2026 Abenteuer Transafrika - Die Westroute

 

Wir stellen uns dem Abenteuer, Afrika von Nord nach Süd zu durchqueren - die letzte Reise hatte uns so begeistert, dass wir noch hungriger auf den "Schwarzen Kontinent" geworden sind. Von Séte aus setzen wir nach Marokko über. Immer der algerischen Grenze folgend geht es in Richtung Süden und über den "Hohen Atlas" erreichen wir recht zügig Agadir.

 

Bernadette ist zurück in Marokko. Nach mehreren erfolgreichen Werkstattbesuchen können wir ruhigen Gewissens unsere Reise fortsetzen und lassen uns erneut von den Wüstenregionen Südmarokkos faszinieren. Gemeinsam mit unseren Reisefreunden nähern wir uns nun langsam der mauretanischen Grenze.

Eigentlich wollen wir recht zügig durch Mauretanien durch. Doch dann besuchen wir nicht nur den "Banc d`Arguin" Nationalpark sondern nehmen auch den großen Umweg zu den Wüsten- bzw. Saharakrokodilen in Kauf. Entlang des Senegal Flusses wie auch auf dem "Diama Damm" dürfen wir reichlich an Wildlife erleben.

Bereits im Frühjahr haben uns schon die beiden Länder sehr gut gefallen. Wir genießen ausgiebig das Strandleben im Senegal wie auch in Gambia und in Dakar besuchen wir einen Freund, der uns seine Stadt etwas näher bringt. In der Casamance sind es Bekannte aus einem Nachbarort von uns, denen wir einen Besuch abstatten. Dort dürfen wir den größten "Kapok Baum" Westafrikas bestaunen.

Wir sind im "Land des Wassers" angekommen. Hier entspringen die meisten Flüsse Afrikas und Wasserfälle gibt es wie Sand am Meer. Die Straßen lassen zwar sehr zu wüschen übrig, doch Offroadfahrten kommen nicht zu kurz. Erneut besuchen wir einen schwäbischen "Landsmann" und in der Hauptstadt Conakry starten wir einen Marathon.

Neben den nicht immer so sauberen Stränden in Sierra Leone, erfahren wir im "Tacugama Chimpanzee Sanctuary" dafür viel über die hier lebenden Schimpansen. Leider zwingt uns eine größerer Defekt am Iveco zu einem längeren Aufenthalt in Freetown. Dann haben wir die große Ehre, vom deutschen Botschafter in Sierra Leone zu einer Weihnachtsfeier eingeladen zu werden. Wir lernen neue Menschen und Reisefreunde kennen, die wirklich an uns als Personen interessiert sind – nicht nur an dem, was wir für sie tun können!

Diese beiden Länder sind, was den Tourismus betrifft, die wohl am weitest Entwickelten in Westafrika. Weihnachten verbringen wir in einer Mission und Silvester am Strand. Wir besuchen mehrere Festungen, die hauptsächlich dem Sklavenhandel dienten. Auch Strandbesuche kommen wahrlich nicht zu kurz. Durch Zufall erfahren wir vom schwäbischen "Ananas König" in Ghana der uns kennenlernen möchte – hier erleben wir eine Überraschung der ganz besonderen Art.

Togo haben wir sehr schnell hinter uns gebracht und lassen uns dafür für Benin etwas mehr Zeit. Wir erfahren viel über die "Voodoo-Religion", die in Benin ihren Ursprung hat. Mit weiteren Reisefreunden durchqueren wir Nigeria. Wenn man die Städte außen vor lässt, gibt es auch in Nigeria sehr viel zu sehen und zu erleben. Über die spektakuläre und abenteuerliche "Mayo-Banyo Route", in den abgelegenen, westlichen Gebirgsausläufern des Landes, fahren wir Kamerun entgegen.

Auf z.T. übelster Piste fahren wir nach Kamerun hinein und beenden dort die "Mayo-Banyo Route". Durch dichtesten Urwald fahren wir durch Kamerun. In Jaounde steht dann mal wieder "Schrauben" auf dem Plan. Im Kongo überquert unser Iveco zum ersten Mal den Äquator und erst im zweiten Anlauf treffen wir auf Flachlandgorillas. Die spektakulären "Kongo Rapids" können wir dann in Brazzaville bestaunen und bis nach Makola wussten wir noch nicht einmal, dass es auch "Salzgletscher" gibt.

Zwangsläufig müssen wir durch Cabinda fahren, da es für uns aus dem Kongo kommend keine andere Möglichkeit gibt, den gleichnamigen Fluss zu überqueren. Kurz nach der Einreise in die DR Kongo haben wir ein Erlebnis, mit dem wir in Afrika niemals gerechnet hätten. Angola übertrifft jedoch alles, was wir bislang von dem Land gehört und gelesen haben. Es ist reich an Naturwunder und Schönheiten – eine touristische Infrastruktur sucht man jedoch noch vergebens.

Immer weiter geht es in Angola nach Süden. Neben atemberaubenden Pässen, Canyons und faszinierenden Felsformationen kommen auch alle Overlander, die das Fahren abseits der Straßen lieben, hier auf ihre Kosten. In der nördlichen Namib-Wüste entdecken wir zudem eine endemische Pflanze. Erneut treffen wir aber auch wieder auf die Hinterlassenschaften eines grausamen Bürgerkrieges. 

Wir sind in Namibia angekommen. Zunächst sehen wir uns die vielfaltige, afrikanische Tierwelt im Etoscha NP an. Erneut steht ein größerer Werkstattbesuch an. Wir lernen den Westen des Landes kennen und dürfen zudem ausgiebig Pisten und schlimmere Untergründe befahren, so dass der Iveco artgerecht bewegt wird. Dank des ausgiebigen Regens der letzten Wochen erleben wir zwei Wasserfälle, bei denen nur sehr selten soviel Wasser über die Kante stürzt.