2026 Abenteuer Transafrika – Cabinda / DR Kongo / Angola 1
Auf angolanischer bzw. cabindischer Seite (dazu später mehr) kommen wir mit Josef ins Gespräch. Er ist von der Grenzpolizei beauftragt, Touristen bei der Abwicklung der Einreiseformalitäten zu helfen. Die Schwierigkeit an diesem Grenzübergang besteht nämlich darin, dass in Angola portugiesisch gesprochen wird und da können die wenigstens mithalten. Es gilt Formulare auszufüllen, Bilder vor dem Grenzbanner und vor dem Fahrzeug zu machen sowie ein s.g. TIP zu erwerben. Da Angola nicht im Abkommen des „Carnet de Passage“ ist, muss für die vorübergehende Einfuhr eines Fahrzeuges dieses Zolldokument ausgestellt werden. Geduldig wickelt Josef alles Erforderliche mit uns ab und zu guter Letzt erwerben wir noch eine lokale SIM-Karte mit ihm. Diese ist leider notwendig, da unser „Starlink“ in Angola, wie auch später in Namibia und Südafrika, leider keine Abdeckung mehr hat – schade.
Wir sind in der Provinz Cabinda, ehemals Portugiesisch-Kongo, eingereist. Ursprünglich war Cabinda ab 1885 ein separates portugiesisches Protektorat und wurde erst 1975 ohne Zustimmung der Bevölkerung in den unabhängigen Staat Angola eingegliedert. In der Exklave, dessen Hauptstadt den gleichen Namen trägt und etwa halb so groß ist wie Schleswig-Holstein, leben heute knapp eine Million Menschen. Landessprache ist Portugiesisch. Nach wie vor gibt es Gruppierungen, die für ein unabhängiges Cabinda kämpfen – teils friedlich, aber auch immer wieder mit weniger friedlichen Methoden. Daher auch die hohe Militärpräsenz in der Provinz. Ein weiterer Grund für die Wichtigkeit der Exklave für Angola ist die Tatsache, dass vor dessen Küste große Erdölvorkommen gefunden wurden und diese bereits im großen Stil gefördert werden.
Landschaftlich erkennen wir kaum einen Unterschied zu Kamerun oder der Republik Kongo. Es geht nach wie vor durch dichten Urwald, auf wackeligen Brücken über viele kleine Flüsse und in Küstennähe vorbei an großen Mangrovenwäldern.
Da wir an einem Samstag in Cabinda einreisen, müssen wir dort zunächst zwei Nächte verbringen. Der Grund dafür ist, dass am Sonntag der Grenzübergang in die DR Kongo geschlossen bleibt. Auf dem weitläufigen Gelände der „Katholischen Mission Cabinda“ sind Overlander immer herzlich willkommen und so dürfen auch wir bis Montag stehen bleiben. Die Mission wurde 1984 von Pabst Johannes Paul II. gegründet, und daher wurde ihm zu Ehren eine große Bronze-Statue vor den Gebäuden errichtet. Da sich die Mission unmittelbar an der Küste befindet, erhält man vom Balkon des Hauptgebäudes aus einen herrlichen Ausblick auf das Meer.
Früh am Morgen brechen wir auf und machen uns auf den Weg zur Grenze. Doch zuvor wird der Iveco sowie sämtliche Kanister nochmals vollgetankt – bei einem Preis von umgerechnet €0,37 pro Liter Diesel macht das Sinn – da lacht das Schwabenherz ;-)
Eigentlich wären wir auch an dieser Grenze zügig durch. Da der Chef der Immigration jedoch um diese Zeit noch nicht da ist, müssen wir leider bis zu seinem Eintreffen warten – E-Visa bzw. im Ausland erhaltene Visa sind bei der Einreise in die DR Kongo Chefsache.
Unmittelbar hinter dem Schlagbaum der DR Kongo ist wieder Schluss mit Asphalt und es beginnt eine fast 20km lange Sandpiste. Wir waren bereits vorgewarnt, dass auf dieser Strecke eine s.g. „Road Tax“ erhoben wird. Trotz heftiger und z.T. auch aggressiv werdender Diskussionen, stuft man uns eine Kategorie höher ein und wir bezahlen anstatt $75,00 satte $125,00 – eine Quittung erhalten wir allerdings nur über die niedere Kategorie in Landeswährung. Angenervt und stinksauer darüber fahren wir weiter. Am ersten Checkpoint zur Kontrolle der „Road Tax“ schildert Bernadette sehr deutlich unseren Unmut zu dieser Wegelagerei. Und jetzt geschieht etwas, womit wir überhaupt nicht gerechnet hätten. Wir werden gebeten das Fahrzeug abzustellen und mit ins Büro zu kommen. Zusätzlich wird der Standortchef des Straßenmautsystems aus seiner Mittagspause geholt. Erneut schildert Bernadette den Hergang beim Bezahlen der Straßengebühr und das dieses Vorgehen der erste Eindruck für Touristen sei, wenn sie in dieses Land einreisen. Uns wird versichert, dass dies so nicht akzeptiert werden kann und Konsequenzen folgen werden – und jetzt folgen den Worten auch Taten. Sofort wird die Polizei informiert, die sich auf den Weg zur Mautstation macht und wir erhalten zudem persönlich vom Standortchef die zu viel bezahlten $50,00 zurück in Landeswährung – wer hätte mit etwas gerechnet.
Das Gebiet der heutigen DR Kongo kam im Jahr 1885 als Privatbesitz des belgischen Königs Leopold II unter Kolonialherrschaft. Das dort etablierte Kolonialregime gilt als eines der Grausamsten überhaupt. Erst 1908 übernahm Belgien die Herrschaft bevor es 1910 Französisch wurde. 1960 erlangte das Land seine Eigenständigkeit und von 1971–1997 hieß es Zaire. Heute leben ca. 110 Mio. Menschen im viertgrößten Land Afrikas. Das Klima ist zumeist feuchtwarm, da es vom Äquator durchzogen wird. Etwa 2/3 des Landes ist noch mit Urwald bedeckt und es leben u.a. dort noch vielerlei Raubkatzen, Waldelefanten sowie Berggorillas. Aufgrund der starken Wilderei sind jedoch alle genannten Tiere vom Aussterben bedroht. Auf Tourismus ist das Land eher nicht ausgelegt.
Mit einem ganz anderen Eindruck zur DR Kongo fahren wir nun weiter. Uns wurde wirklich vermittelt dass auch von offizieller Seite alles getan wird, den wenigen Touristen ein sicheres Gefühl im Land zu geben. Erneut geht es jetzt für mehrere Stunden durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche, grüne Landschaft. Sehr viele Fahrzeuge begegnen uns auf dieser Strecke jedoch nicht. Und wenn, dann sind sie hoffnungslos überladen – zumeist mit vollen Treibstoffkanistern aus dem benachbarten Cabinda.
Kurz vor Bamo stoßen wir erneut auf den mit knapp 4.400 km langen und zweitlängsten Fluss Afrikas. Hier lassen sich viele Schiffe beobachten, die vom und zum Atlantik unterwegs sind. Zumeist sind es Tankschiffe, die das Rohöl zu den zahlreichen Raffinerien bringen oder den fertigen Treibstoff von dort holen. Hier haben wir auch die einzige Übernachtung im Land. Mit Blick über den Ort und dem dahinterliegenden Strom, lässt man uns auf dem Parkplatz der dortigen Kathedrale für die anstehende Nacht bleiben.
Oft ist es sehr schwierig, gute Übernachtungsplätze entlang der Westroute zu finden. Geeignete Einfahrten in den Urwald oder die Plantagen gibt es so gut wie nicht. In den Dörfern zu stehen ist fast immer mit vielen Diskussionen und einer Traube von Neugierigen um das Fahrzeug verbunden. Daher bieten sich die Missionen oder sonstige kirchliche Einrichtungen eigentlich immer sehr gut an, da man dort als Gäste empfangen wird – oftmals wird aber auch eine kleine Spende erwartet.
Etwas weiter flussaufwärts treffen wir ein letztes Mal auf den Kongo, da es nur hier eine Brücke über den Fluss gibt. Auf der anderen Seite befindet sich die Grenzstadt Matadi. Obwohl uns reichlich LKWs entgegenkommen fragen wir uns mehrfach, ob wir überhaupt auf dem richtigen Weg an eine internationale Grenze sind. Unglaublich aber wahr, plötzlich stehen wir wirklich vor dem Schlagbaum.
Auch wenn der Grenzübergang einen sehr chaotischen Eindruck auf uns macht, verläuft die Ausreise aus der DR Kongo recht zügig und entspannt. Auf der angolanischen Seite winkt schon von Weitem ein netter Zöllner herüber und weißt uns einen Parkplatz zu.
Dort angekommen, gehen wir mit allen unseren Dokumenten und Unterlagen zur Abfertigung. Was sollen wir sagen, trotz sprachlicher Barrieren sind sämtliche Einreiseformalitäten sehr schnell erledigt und wir können nach Angola einreisen. Wir haben eine 30-tägige Aufenthaltsgenehmigung erhalten – ob die uns allerdings bei all den Naturschönheiten reichen, werden wir sehen.
Unmittelbar hinter der Grenze erwartet uns von Neuem eine recht heftige Piste. Nach 30 nervenzehrenden und materialbelastenden Kilometern an Geschuckle und Gerüttle, endet urplötzlich die Piste und geht in eine phantastische Straße über – unglaublich.
Angola ist eine ehemals portugiesische Kolonie, die 1975 unabhängig wurde. Das Land ist reich an Erdöl und Diamanten, kämpft jedoch mit großer wirtschaftlicher Ungleichheit, Armut und den Nachwirkungen von 27 Jahren Bürgerkrieg (1975-2002). Amtssprache ist Portugiesisch. Auf der knapp 4-fachen Fläche von Deutschland leben ca. 38 Mio. Menschen, die hauptsächlich christlich sind. Im Norden von Angola herrscht noch überwiegend tropisches Klima. Je weiter man in den Süden kommt, findet man immer mehr Savannen und das Klima wird trockener. Noch immer leidet das Land an „Wildtierarmut“. Bedingt durch den Bürgerkrieg fielen sie Wilderen zum Opfer oder wurden zu „Bushmeat“ verarbeitet. Touristisch geht es in Angola nur schleppend voran.
Tja, irgendwo auf der Rüttelpiste haben wir uns eine Schraube im Hinterreifen eingefangen. Doch was eine gute Reifenwerkstatt am Straßenrand ausmacht ist, dass sie das Loch kurzerhand wieder flicken – 10 Minuten später sind wir schon wieder unterwegs.
In M´banza Kongo besuchen wir das Museum des damaligen „Königreiches Kongo“. Von unserem Museumsführer erfahren wir viel aus der faszinierenden Geschichte dieses einst blühenden Königreiches. Es erstreckte sich über weite Teile des heutigen Angolas, der DR Kongo und Gabuns. Das Reich wurde um 1390 gegründet und 1665 nach einer Schlacht mit den Portugiesen zerschlagen. Ebenso geben die wenigen Ausstellungsstücke Einblicke in den Alltag und die damaligen Gebräuche. Unmittelbar daneben befinden sich die Ruine der ersten Kirche, die von den Portugiesen im Jahre 1492 in Angola erbaut wurde. Sie ist zwischenzeitlich UNESCO-Weltkulturerbe und auf der Rückseite des 5.000 Kwanza Schein abgebildet.
Auf unserer Weiterfahrt durch die südlichsten Ausläufer des immergrünen Urwaldes, wird die Dichte der „Baobabs“, der Affenbrotbäume, immer höher. Das bedeutet, dass die Landschaft so nach und nach in eine Savanne übergeht. Immer noch ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und auch die Temperaturen weit jenseits der 30°C – doch unsere Klimaanlage arbeitet ohne Probleme.
Nach N`Zeto erreichen wir am wunderschönen „Praia Casamba“ wieder den Atlantik. Es ist ein toller Flecken Erde. Für ein paar Tage genießen wir die Ruhe und Abgeschiedenheit hier am Strand – auch für ein etwas aufwendigeres Menü ist jetzt wieder Zeit.
Überall entlang der Westroute gibt es s.g. „Overlander Hotspots“. Dazu zählt auch der Campingplatz „Kaukakos“, der in der Hauptstadt des Landes, Luanda, von Louis und Julieta betrieben wird. Hier kann man sich mal wieder die Wäsche in einer richtigen Waschmaschine waschen lassen und Louis steht mit Rat und Tat zu allen Fragen rund ums Fahrzeug oder der Weitereise zur Verfügung. Für Entspannung und Unterhaltung sind für die Gäste ein Pool mit Bar und verschiedene Spielmöglichkeiten vorhanden. Am Abend lassen wir uns von Julieta lecker bekochen. U.a. treffen wir hier auch Margret und Hans wieder, mit denen wir gemeinsam die „Mayo-Banyo Route" gefahren sind. Sie bereiten sich gerade auf eine mehrwöchige Heimreise vor und lassen hier ihren Truck stehen. Die Freude ist groß und es werden, natürlich auch mit anderen Gästen, reichlich Reisetipps und Erfahrungen ausgetauscht.
Wir sind sehr erstaunt darüber, wie sauber und modern die Innenstadt von Luanda ist – das hätten wir so nicht erwartet. Uns überrascht aber auch, dass Luanda neben Tokio und Oslo die teuerste Stadt der Welt ist, was die Wohnungsmieten angeht. Direkt an der großen Bucht thront die alte portugiesische Festung „Fortaleza de Sao Miguel“, die im Jahre 1576 erbaut wurde. Heute ist das Fort komplett restauriert und beinhaltet ausschließlich ein Militärmuseum. Neben Ausstellungsstücken aus kolonialer Zeit, widmet sich das Museum auch dem 27 Jahre andauernden und grausamen Bürgerkrieg im Lande (1975-2002).
Im Yachthafen der Stadt dürfen wir miterleben, wie sich der Vollmond hinter der nächtlichen Skyline langsam in den Himmel erhebt.
Dann ist auch das Päckchen mit diversen Ersatzteilen in Luanda angekommen – vielen lieben Dank Annette, für die spontane Hilfe. Wir suchen uns eine Werkstatt, die nach über 3.300km das perfekte „Provisorium eines Kühlwasserschlauches“ durch das Originalteil ersetzt. Auch den abgerissenen Warnkontakt der Vorderbremse lassen wir austauschen. Der fiel allerdings schon vor über 4 Monaten in Mauretanien der heftigen Piste zum Opfer, als wir zu den Sand- bzw. Wüstenkrokodilen unterwegs waren. Den zwischenzeitlich doch schon recht verstaubten Innenraumfilter hat Hajo bereits am Vortag gewechselt.
Nachdem wir uns in einem großen Supermarkt wieder ordentlich mit Lebensmittel eingedeckt haben, besuchen wir das nicht allzu weit entfernte Sklavenmuseum. In dem kleinen Gebäude wird die menschenverachtende Zeit der Sklaverei sehr gut an Hand von Zahlen, Bildern und Gegenständen dargestellt. Detailgetreu wird z.B. beschrieben wie die Schiffe konstruiert wurden, um möglichst viele Sklaven transportieren zu können. So wurde auch genau dokumentiert, wie viele Sklaven in der Zeit von 1501-1867 von welchem Hafen aus nach Übersee transportiert wurden – schließlich galten diese Menschen zu jener Zeit als Handelsware!!!
Nur wenige Kilometer weiter der Küste entlang, befindet sich der „Miradouro da Lua“. Von dort können wir die spektakuläre und mondähnliche Erosionslandschaft aus Sandsteinklippen betrachten, die Wind und Regen über die Jahrtausende entstehen ließ. Sie sind ähnlich den „Badlands“ in North-Dakota/USA oder den „Bardenas Reales“ in Spanien – nur etwas kleiner.
Wir machen uns auf den Weg zu den „Calandula Falls“. Sie sind nach den Victoria Fällen im Grenzgebiet von Sambia und Simbabwe, die zweitgrößten Wasserfälle in Afrika. Die Anfahrt von Luanda herkommend zieht sich jedoch sehr lange hin, da die knapp 400km nicht immer einfach zu fahren sind. Mit einem Panorama Blick auf die herabstürzenden Wassermassen, finden wir für die nächsten Tage an der „Pousada Lodge“ den idealen Stellplatz. Noch am späten Nachmittag verschaffen wir uns mit einer kleinen Wanderung einen ersten Überblick über die gewaltigen Fälle.
Am nächsten Morgen machen wir uns mit einem lokalen Führer auf den Weg, die gesamten Wasserfälle zu umwandern. Zunächst geht es von der Lodge aus steil zum Fluss hinunter. Immer wieder erhalten wir durch das dichte Grün tolle Ausblicke auf die Wasserfälle. Zum ersten Mal können wir auch die gesamte Breite von 400m sehen, über die das Wasser 120m in die Tiefe stürzt. Mit einem kleinen Böötchen setzen wir ans andere Ufer über.
Immer weiter nähern wir uns auf dem glitschigen Untergrund den tobenden Wassermassen und verstehen direkt davor kaum noch unser eigens Wort. Zudem sprüht das Wasser so stark, dass wir im Nu klatschnass sind.
Nachdem wir auf der anderen Seite wieder oben angekommen sind, sehen wir die Fälle aus einer weiteren Perspektive – was für ein fantastisches Naturschauspiel.
Ohne unseren Guide würden wir sicherlich die richtige Passage über und durch die vielen Flussarme die den Wasserfall speisen nicht finden. Jedoch bleibt uns nicht erspart, die Schuhe auszuziehen und durch ein paar Zuläufe zu waten. Wir haben aber auch Glück. Sollte es in den nächsten Tagen etwas heftiger regnen, ist dies Tour so vorerst nicht mehr möglich.
Zur Entspannung drehen wir am Nachmittag noch ein paar Runden im Pool – natürlich mit Blick auf die grandiosen „Calandula Falls“.
Schon von Weitem erkennen wir die Felsenlandschaft von „Pedras Negras“, den Schwarzen Felsen. Wir fahren in den Nationalpark hinein und wandern hoch zu einem der Aussichtspunkte, der sich auf einem der beeindruckenden Monolithen aus Sedimentgestein befindet. Von dort erkennen wir auch sehr gut die Felsformation, die auf dem 200 Kwanza Geldschein abgebildet ist. Am Abend suchen wir uns ein abgeschiedenes Plätzchen zwischen den riesigen Felsblöcken, wo wir auch die anstehende Nacht verbringen.
Auf der Weiterfahrt kommen wir an den Stromschnellen des größten Flusses des Landes vorbei, dem „Rio Kwanza“. Ein schöner Platz direkt am Ufer bietet sich ideal für eine ausgiebige Mittagspause an.